Grundsätzlich ist der Anmelde-Mechanismus NT4-basierend: Alles läft über den Share \\<anmeldeserver>\Netlogon.
Dazu gibt es aktuell zwei Domänencontroller, LUGUS und ZEUS-W2KS, die das Netlogon-Verzeichis synchron halten. Dies eine Neuerung des Windows 2000.
Jeder Benutzer ist so eingerichtet, dass die Datei allg.vbs ausgeführt wird. In diesem VisualBasic-Script ist nun festgehalten, was alles zu erledigen ist.
Der Support für Windows 95 und 98 ist dabei minimal.
- Das Login wird aufgezeichnet (das ist allen gemeinsam)
- Die Systemuhr wird gerichtet
- 'winsent.exe', ein Messenger, wird eingerichtet. Bei allen NT ist dies ein Standard-Dienst, der aber ab XP normalerweise deaktiviert ist.
Ab Windows 2000 (NT4 wird kaum laufen) geht da mehr:
- Das Login wird aufgezeichnet (das ist allen gemeinsam)
TQCRunAs wird ausgeführt. Das dient dazu, mit Administrationsrechten Scripts ausführen zu können.
Neu wird davon ausgegangen, dass der Benutzer in der Regel lokale Administrationsrechte hat.
- Die Crash-Reports an Microsoft werden unterdrückt
Das Twixtel-Such-DLL wird für Winware ingerichtet. Für Selectline nicht mehr nötig
- Die Zeit-Synchronisation zu HAPI wird eingerichtet
- Das Profiling-Tool 'Alexa' (berüchtigt als Spionage-Tool) wird deaktiviert
- Der Remote-Executor wird im Autostart eingerichtet und gestartet. Dies wird für den Fax-Versand verwendet.
- Eine grosse Geschichte ist das Profil-Backup per SyncBack:
- Erst werden die Programm-Verzeichnisse erstellt und Syncback bei Bedarf ab \netlogon\bin\ installiert.
- Dann muss ein Job eingerichtet werden, abhängig, ob für Windows XP oder Windows 2000, da Letzteres kein VSS kennt.
Dazu wird neu per HTTP-Zugriff auf HAPI ein Profil zusammengestellt und eingerichtet.
Das Profil wird aber nur für bestimmte
Kombinationen aus Benutzername und Rechner erzeugt. Es wird also grundsätzlich nur das Benutzer-Profil vom Arbeitsplatz erstellt.
- Erst jetzt wird Syncback gestartet.